1838

Marianne von Oranien-Nassau, niederländische Prinzessin, die Tochter von Wilhelm von den Niederlanden und seiner ersten Frau, Wilhelmine von Preußen besuchte zum ersten Mal die Stadt Kamenz, die Sie von ihrer Mutter erbte. Nach der Entscheidung über den Bau der Sommerresidenz, vorbereitete im selben Jahr der Architekt Karl Friedrich Schinkel den ersten Entwurf des Schlosses. Der Baumeister arrangierte einen jungen und begabten Architekt, Ferdynand Martius, der sich völlig in die Arbeiten engagierte.

1839

Im Frühling begann das Errichten des Gebäudes. Die Arbeiten wurden von Ferdynand Martius geleitet, Karl Schinkel beaufsichtigte sie aus Berlin. Im Herbst fertig waren die Erdgeschoss-Mauer, alle Pfeiler und Säulen in den Gemächten und ein Teil der Außen-Mauer.

1848

Der Bau des Schlosses wurde unterbrochen, weil Marianne und Albrecht sich scheiden ließen. Da die Scheidung zu einem Skandals wurde, weil Marianne eine Affäre mit dem Maler Johann von Rossumem hatte, bekam Sie einen Aufenthaltsverbot und dürfte nicht länger als 24 Stunden sich in Preußen aufhalten (sie musste sich auch bei jeder Ankunft und jeder Abreise bei der Polizeidienststelle melden). Sie wurde auch mit Infamie belastet.

1853

Marianne besuchte Kamenz und ordnete die Wiederaufnahme der Arbeiten an. Sie schenkte den Schloss ihrem Sohn, Albrecht von Preußen. Für sich selbst kaufte sie eines Besitztum in Bílá Voda (Weißwasser), 12 km von Kamenz entfernt um die Arbeiten im Schloss zu beaufsichtigen.

1857

Der Bau des vierten Stocks wurde beendet und die ersten Bewohner zogen ein. Aus diesem Anlass wurde ein Ball veranstaltet und Ferdynand Martius wurde von Marianne mit einem Preis ausgezeichnet.

1872

Am 8. Mai wurde die Figur der Siegesgöttin Nike auf dem Hügel hinter der Grotte enthüllt. Dieses Ereignis bedeutete, dass der Bau endlich nach den 33 Jahren beendet wurde. Die komplette Baukosten betrugen 971 692 Taler. Umgerechnet sind das ca. 3 Tonnen Gold.

1883

Der Tod von Marianne von Oranien-Nassau. Sie wird als eine der meist exzentrischen Frauen den 19. Jahrhundert genannt, die ihrer Zeiten voraus war.

1945

Die Nachkommen von Marianne, die im Schloss wohnten, brachten sich vor der Roten Armee in Sicherheit. Die Rote Armee stahl die wertvolle Ausstattung des Schlosses, u.a. beachtliche Kunstwerke. Ein Jahr später zerstörte ein Brand den Schloss komplett und er bekam eine Ruine. Marmor-Fussböden und die Säule wurden nach Warschau transportiert um die Hauptstadt nach dem Aufstand wiederaufzubauen. In den fünfziger Jahren das Gebäudes vernichtete weiter.

1986

Das Objekt wurde für 40 Jahren verpachtet.

2012

Nach dem Vertragsende war der Schloss wieder im Besitz von der Kamenz Gemeinde. Der Zustand des Schlosses war katastrophal.

2013

Nach intensiven Renovierungsarbeiten wurde der Schloss wieder zur Verfügung der Touristen gestellt.

SEHE DEN SCHLOSS DER MARIANNE VON ORANIEN-NASSAU

PAŁAC MARIANNY ORAŃSKIEJ_01

www.palacmarianny.com.pl

Besichtigung des Schlosses jede Stunde ab 10: 00 bis 17.00 Uhr

Einkauf von Eintrittskarten möglich in dem Café des Palastes (ul. Zamkowa 9) 15 Minuten vor der vollen Stunde

Öffnungszeiten der Kasse von 9:30 bis 17.00 Uhr

Besichtigung des Springbrunnens an den Wochenenden von 12:00 bis 24:00 Uhr und an den andren Wochentagen von 16:00 bis 22:00 Uhr

Mit allen Ihren Anliegen: Reservierungen, Organisation von Ausflügen und anderen Fragen wenden Sie sich bitte an die Tourist Information

TEL: 746370167 * E-MAIL: pit@kamzab.pl

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